Was wäre das Leben ohne Würze?

Seit dreißig Jahren koche ich praktisch jeden Tag. Ich bevorzuge eine klare Küche mit frischen Zutaten der Region, ohne Schnörkel und Firlefanz. Man sollte sehen, dass es hausgemacht ist. Kochen ist für mich keine Arbeit, sondern konzentrierte Entspannung. Vor allem ist es ein sinnliches Handwerk. Das, worauf es ankommt, kann man nicht aus einem Kochbuch nehmen oder vom Fernsehen abschauen. Du musst mit den Händen spüren, wie sich das anfühlt. Du musst es gesehen und probiert haben. Wenn du weißt, wie es gehört, kannst du es nicht mehr falsch machen.

Das Talent und die Liebe zum Kochen wurden mir praktisch in die Wiege gelegt. Schon als Kind schaute ich meiner Mama aufmerksam in die Töpfe. Sie war eine begnadete Köchin. Von ihr habe ich die genaue Komposition des Geschmacks mitbekommen. Ich bin auf einem Bauernhof mit Gasthaus in Doren im Bregenzerwald aufgewachsen. Gemeinsam mit meinen fünf Geschwistern musste ich überall mithelfen, am liebsten war ich in der Küche. Ohne Mama wäre ich heute keine Köchin. Ich musste ihr jahrelang zuschauen, bis ich die Gerichte so hingekriegt habe wie sie.

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